Am Samstag haben sich 3 der Exiladler wieder einmal auf den Weg nach Freiburg gemacht, um im schnuckeligen Dreisam-Stadion die Eintracht zu sehen. Da das Stadion im Wohngebiet liegt, parkt man quasi auch im Wohngebiet und hat somit einen kurzen Weg. Wir stellten viel viel Polizei-Präsenz und reichlich friedliche Stimmung fest. Vor dem Stadion trennten sich nach dem Leeren der Adlerschoppen unsere Wege, 2 gingen in den Gäste-Sitzbereich am Rande der Gegentribüne, einer in den Block Süd, auf der anderen Seite der Gästekurve. Bei dem einen gabs Rotwein, Weißwein, Bier, bei den anderen beiden Früchtetee…

Das Spiel möchte ich ja am liebsten gar nicht erwähnen:  Zu Beginn sattes Pressing der Hausherren, fahriges Gebolze der Eintracht. Das hielt 4 Minuten an, dann der Traumfehlpass von Abraham zu den Freiburgern, die das leider schick zu Ende spielten und Hradecky keine Chance ließen – 1:0 Freiburg.

Danach wurde das Spiel der Eintracht nur etwas besser, aber die wenigen Torchancen waren nicht so berühmt. Wenigstens kam bei Freiburg noch weniger zustande, aber die lagen ja auch vorne. Gegen Ende der ersten Hälfte gabs dann ein paar Chancen für die SGE, insgesamt stimmte das ganze leicht optimistisch.

Dann die zweite Hälfte: Sie begann wie die erste, Freiburg dynamischer, ballsicherer, mit den ersten Torchancen. Optimismus verflogen. Kaum noch Torchancen der Eintracht, viele Fehler, Fouls und Rangeleien. Dann wurde es richtig unschön: Nach einem Zweikampf klappte ein Freiburger zusammen, der dann nach längerer Behandlung mit viel DRK in die Kabine gebracht wurde. Bulut war wohl kurz bewusstlos geworden, später gab es zum Glück Entwarnung. Das miserable Spiel stolperte dann nur noch vor sich hin, beide Mannschaften hätten keine Punkt verdient gehabt…

Zuletzt erwähnenswert: Von den Rängen kam sehr gute Stimmung, die Eintracht-Fans waren – trotz neuer Kollektivstrafen –  von Anfang bis Ende friedlich!